Parmesan-SoßeSonntag, 18. Dezember 2011Da ich für einen Freund dieses Rezept niederschreiben musste, dachte ich kann ich es auch gleich hier rein stellen. Ist quasi eine eingedeutschte Carbonara, ohne Ei. 1. ca. 50-100g fein gewürfelter Speck mit Oliven-Öl und nach belieben (0-2) zerdrückten Knoblauchzehen, anbraten Mit Spagetti und als Verzierung frischen Basilikum-blättern servieren. Wenn die Soße zu dick wird, oder man mehr braucht, einfach mehr Milch rein leeren. Ubuntu UMTS PIN abschaltenDienstag, 15. November 2011Da mich Ubuntu-oneiric bei jedem Boot mit der Frage nach der PIN für die UMTS-Karte nervt, hab ich selbige einfach deaktiviert. Den Bug gabs auch schon frühr ab und an. Vielleicht schaffen sie es ja ihn bis 12.04 zu beheben. Als root einfach folgende Befehle ausführen fertig. 1234 durch die PIN ersetzen und das Device anpassen. Dabei verliert man nur kurz die Netzwerk-Verbindung.
apt-get install gsm-utils
Linux SSD tuningSonntag, 6. November 2011Linux noch schneller machen, wenn man schon eine SSD hat ? Ja das geht ! Als erstes sollte man trim aktivieren und nicht bei jedem Zugriff auf eine Datei einen Zeitstempel dafür setzen lassen. Geht ganz einfach in der fstab indem man die mount Optionen discard,nodiratime,noatime für die entsprechenden Partitionen hinzufügt. Es sei denn man hat eine Anwendung wo die Access-Times braucht. Dann kann man noch /tmp in den RAM verlagern, sollte man ja heute genug haben: tmpfs /tmp tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0 Den Scheduler kann man auch noch von cfq wechseln, zu einem der besser zur SSD passt, z.B. deadline. Es gibt zwar einen schönere Weg, aber am einfachsten geht es, wenn man einfach in die Datei /etc/rc.local die folgenden zwei Zeilen packt. Man könnte das aber auch irgendwie grub bei bringen, um den Kernel gleich damit zu booten. echo deadline > /sys/block/sda/queue/scheduler fifo_batch reduziert die Disk-seek-queue, da SSD ja bei random Zugriffen ziemlich schnell sind. Also rein Subjektiv ist mein System damit noch einen Tick schneller, nachgemessen hab ich das natürlich nicht Gemacht hab ich das ganze auf einem Kubuntu 11.11 Aktueller Firefox unter Squeeze ?Sonntag, 2. Oktober 2011kein Problem, auch wenn er Iceweasel heißt: echo "deb http://backports.debian.org/debian-backports squeeze-backports main" > linux-vserver loopbackDonnerstag, 1. September 2011Mit linux-vserver hatte man früher ab und an Probleme mit dem Loopback-Interface. Es wurde einfach an den Vserver vom Host weitergereicht, und nur unter den Vservern isoliert. Wenn man also auf dem Host einen Port des lo verwendete, war der auch auf allen Vserver belegt. Mitlerweile gibts unter Debian Squeeze abhilfe: Jede VM kann nun ihr eigenes lo beklommen mit einem einfachen flag: echo LBACK_REMAP >> nflags Armel RootFS erstellenSamstag, 30. Juli 2011Ein Debian RootFS für einen ARM-Rechner oder Board zu erstellen ist gar nicht schwer, denn debootstrap läuft mit ein paar Tricks auch Cross-Plattform. So kann man bequem auf einem X86 oder AMD64 Rechner (oder wahrscheinlich auch mit was ganz anderem, solange nur eine DEB-basierende Distribution bereits drauf läuft) ein komplettes RootFS erstellen. Als erstes braucht man ein paar Tools die aber schnell installiert sind: apt-get install binfmt-support qemu qemu-user-static debootstrap und schon kanns los gehen. mkdir ./newrootfs /usr/sbin/debootstrap --arch armel --foreign squeeze ./newrootfs http://ftp.de.debian.org/debian Das ganze erstellt ein relativ großes RootFS mit vielen Tools drin. Wer ein Basis-RootFS ohne alles will, erreicht das mit dem zusätzlichen Parameter --variant=minbase , aber da fehlt dann wirklich alles, außer apt und bash, selbst so grundlegende Tools wie ifconfig, müsst ihr dann manuell im chroot nachinstallieren. So, nun kommt der interessante Teil, der aber relativ simpel ist, nämlich das RootFS zu konfigurieren. Dazu kopiert man sich qemu für arm in das RootFS: cp /usr/bin/qemu-arm-static ./newrootfs/usr/bin/ Und oh wunder, man kann einen ganz normalen chroot in das RootFS machen, trotz anderer Architektur! Nun können wir debootstrap seine Arbeit vollenden lassen: chroot ./newrootfs /debootstrap/debootstrap --second-stage Und fertig ist das RootFS. Mit chroot kann man jetzt das RootFS noch nach seinen Wünschen anpassen und fertig ! ACHTUNG: Das RootFS enthält KEINEN KERNEL, wenn ihr den braucht müsst ihr den selbst installieren!
MySQL, die Verbindungsabbrüche und das BackupMontag, 11. Juli 2011Nein hier geht es nicht darum, wie man ein Backup von einem MySQL-Server macht Vor kurzem hatte ich das Problem, das ein MySQL-Server sporadisch nicht mehr zu erreichen war. Der Fehler auf auf Client-Seite war: "Lost connection to MySQL server at 'reading authorization packet', system error" und auf Server-Seite: "unauthenticated user" Der erste Verdacht war natürlich max_connection, doch nein, alles im grünen Bereich. Ist der Server ausgelastet ? Nein, ebenfalls fehl-Anzeige. Die Logs waren auch sauber, bis auf besagte Verbindungs-Fehler. Ein Angriff auf den Server vielleicht, solls ja geben, doch das Traffic-Log von meinem Provider zeigte ebenfalls keine Auffälligkeiten. Dann hab ich so einen komischen Prozess gefunden, der da lief und "curl" hieß. Da kam es mir dann in den Sinn, das da ein FTP-Backup, auf eine anderen Server beim selben Provider, läuft. Das war dann auch die Lösung des Problem. Der Backup-Vorgang hat das 100Mbit-Interface arg genug ausgelastet, das MySQL keine Verbindung mehr aufbauen konnte, aber nicht so arg, das die sonstigen Dienste auf selbigem Server nicht mehr zu erreichen waren. Und der Provider zeigte mir diesen Traffik natürlich nicht an, da er lediglich Netz-intern lief. Der curl lässt sich zum Glück einfach in die Schranken weisen --limit-rate 5M . fake-DEB-Pakete erstellenMontag, 14. Februar 2011Nachdem ich vor ein paar Tagen ein fake DEB für einen Mail-Server gebraucht habe, hier kurz die Erklärung wie das geht, ist ganz einfach: einfach: apt-get install equivs dann ein equivs-control NameFürDasPaket dadurch wird eine Datei NameFürDasPaket erstellt, in der man schön einstellen kann welche Abhängigkeiten das Paket faken soll. nun ein equivs-build NameFürDasPaket und fertig ist ein neues DEB
PS: equivs hat selbst verdammt viele Abhängigkeiten, der wollte mir auf dem Server knappe 100MB installieren. Hab deshalb das ganze auf meinem Ubuntu Desktop gemacht, da praktisch alle Abhängigkeiten schon erfüllt. Wer will sich schon seinen Debian-Server zu müllen nur um ein 3Kb DEB zu machen ... fake-mail-transport-agent, wenns mal nicht zusammenpasstSamstag, 12. Februar 2011Anbei ein kleines virtuelles Debian-Package das nicht anderes tut, als die Abhängigkeit nach dem mail-transport-agent zu erfüllen: # dpkg -I mta-fake_1.0_all.deb
neues Debian-Paket, Version 2.0.
Größe 2278 Byte: control-Archiv= 725 Byte.
764 Byte, 19 Zeilen control
208 Byte, 3 Zeilen md5sums
Package: mta-fake
Version: 1.0
Architecture: all
Maintainer: none
Installed-Size: 36
Provides: mail-transport-agent
Section: misc
Priority: optional
Description: Dummy package to fulfill package dependencies
This is a dummy package that makes Debian's package management
system believe that equivalents to packages on which other
packages depend on are actually installed. Deinstallation of
this package is only possible when all pending dependency issues
are properly resolved in some other way.
.
Please note that this is a crude hack and if thoughtlessly used
might possibly do damage to your packaging system. And please
note as well that using it is not the recommended way of dealing
with broken dependencies. It is better to file a bug report.
mta-fake_1.0_all.deb
Wofür das ganze ? Ich hab auf einem Server Zimbra installiert. Wollte dann, dass ein paar Cronjobs mir Protokolle mailen können und dachte fluchs bsd-mailx installiert und fertig. Pustekuchen, der hat ein Depend nach mail-transport-agent. Dieser wird nur leider nicht von den Zimbra-DEBs erfüllt. Mittels equivs kann mans sich glücklicherweise recht einfach fake Pakete, wie diese, erstellen. Mit dem mta-fake DEB und einem ln -s /opt/zimbra/postfix/sbin/sendmail /usr/sbin/sendmail kann ich nun wunderbar Mails mittels mail auf dem Zimbra-Server versenden.
Mailserver ignorieren MX-Einträge, wenn ein CNAME gesetzt istSamstag, 12. Februar 2011Wieder was gelernt. hab versucht eine Domain auf einem Mailserver einzurichten, die per CNAME auf eine andere Domain zeigt. Nun ja, offenbar ignoriert postfix dann die MX-Einträge. Ob das jetzt so sinnvoll ist ist ne andere frage, aber nun gut, hinterher ist man schlauer. In den RFCs steht anscheinend auch was drüber: http://www.ferris.com/2008/09/08/why-you-shouldnt-mix-cname-and-mx/, aber ob das wirklich so sinnvoll ist sei mal dahin gestellt. Verhalten sich andere Dienste, die auf speziellen DNS-Eintragen aufbauen, eigentlich auch so ?
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