Copy GPT Partition TableDienstag, 27. März 2012Eine GPT-Partitions-Tabelle zu kopieren, ist mit den richtigen Tools ganz einfach: Erstmal die eine sichern: sgdisk /dev/QUELLE -b save.gpt Und sie dann auf die neue Festplatte schreiben, das -G vergibt noch neuen UUIDs für die Partitionen: sgdisk /dev/ZIEL -G -l save.gpt Falls man auch noch einen Grub mit drauf haben will, muss man erst die Device-Map aktualisieren: grub-mkdevicemap Und dann kann man Grub einfach auch auf die neue Platte packen: grub-install /dev/ZIEL sgdisk ist im Paket gdisk falls das fehlen sollte. Android RC AutoMittwoch, 29. Februar 2012Seit einiger Zeit bauen ich, zusammen mit einem Kumpel, ein Fernsteuerauto um, damit es sich per WLAN mittels eines Android-Handys steuern lässt. Es braucht zwar leider noch zwei Akkus, einen für das Auto und einen für den EPC10 der das ganze steuert. Aber im Prinzip läuft das Ganze. Leider ist das Auto jetzt ziemlich überladen und träge. Deshalb muss da noch was besseres her. Auch hat es keine Servos, so dass keine Abstufung beim Lenken und Beschleunigen möglich ist. Im Video sieht man auch ein bischen, wie die Android-App, die ich zur Steuerung programmiert habe, aussieht. Auf dem Auto selber läuft, auf einem Debian-ARM, ein hostapd zusammen mit dnsmasq und ein kleiner TCP-Server, der mittels GPIO die Befehle an das Auto übergibt.
Parmesan-SoßeSonntag, 18. Dezember 2011Da ich für einen Freund dieses Rezept niederschreiben musste, dachte ich kann ich es auch gleich hier rein stellen. Ist quasi eine eingedeutschte Carbonara, ohne Ei. 1. ca. 50-100g fein gewürfelter Speck mit Oliven-Öl und nach belieben (0-2) zerdrückten Knoblauchzehen, anbraten Mit Spagetti und als Verzierung frischen Basilikum-blättern servieren. Wenn die Soße zu dick wird, oder man mehr braucht, einfach mehr Milch rein leeren. Ubuntu UMTS PIN abschaltenDienstag, 15. November 2011Da mich Ubuntu-oneiric bei jedem Boot mit der Frage nach der PIN für die UMTS-Karte nervt, hab ich selbige einfach deaktiviert. Den Bug gabs auch schon frühr ab und an. Vielleicht schaffen sie es ja ihn bis 12.04 zu beheben. Als root einfach folgende Befehle ausführen fertig. 1234 durch die PIN ersetzen und das Device anpassen. Dabei verliert man nur kurz die Netzwerk-Verbindung.
apt-get install gsm-utils
Linux SSD tuningSonntag, 6. November 2011Linux noch schneller machen, wenn man schon eine SSD hat ? Ja das geht ! Als erstes sollte man trim aktivieren und nicht bei jedem Zugriff, auf eine Datei, einen Zeitstempel dafür setzen lassen. Geht ganz einfach in der fstab, indem man die mount Optionen discard,nodiratime,noatime für die entsprechenden Partitionen hinzufügt. Es sei denn man hat eine Anwendung wo die Access-Times braucht (gibt's das noch ?). Dann kann man noch /tmp in den RAM verlagern, sollte man ja heute genug haben: tmpfs /tmp tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0 Den cfg Scheduler kann man auch noch wechseln, zu einem, der besser zur SSD passt, z.B. deadline. Es gibt zwar einen schönere Weg, aber am einfachsten geht es, wenn man einfach in die Datei /etc/rc.local die folgenden zwei Zeilen packt. Man könnte das aber auch irgendwie grub bei bringen, um den Kernel gleich damit zu booten. echo deadline > /sys/block/sda/queue/scheduler fifo_batch reduziert die Disk-seek-queue, da SSD ja bei random Zugriffen ziemlich schnell sind. Also rein Subjektiv ist mein System damit noch einen Tick schneller, nachgemessen hab ich das natürlich nicht Gemacht hab ich das ganze auf einem Kubuntu 11.11 Aktueller Firefox unter Squeeze ?Sonntag, 2. Oktober 2011kein Problem, auch wenn er Iceweasel heißt: echo "deb http://backports.debian.org/debian-backports squeeze-backports main" > linux-vserver loopbackDonnerstag, 1. September 2011Mit linux-vserver hatte man früher ab und an Probleme mit dem Loopback-Interface. Es wurde einfach an den Vserver vom Host weitergereicht, und nur unter den Vservern isoliert. Wenn man also auf dem Host einen Port des lo verwendete, war der auch auf allen Vserver belegt. Mitlerweile gibts unter Debian Squeeze abhilfe: Jede VM kann nun ihr eigenes lo beklommen mit einem einfachen flag: echo LBACK_REMAP >> nflags Armel RootFS erstellenSamstag, 30. Juli 2011Ein Debian RootFS für einen ARM-Rechner oder Board zu erstellen ist gar nicht schwer, denn debootstrap läuft mit ein paar Tricks auch Cross-Plattform. So kann man bequem auf einem X86 oder AMD64 Rechner (oder wahrscheinlich auch mit was ganz anderem, solange nur eine DEB-basierende Distribution bereits drauf läuft) ein komplettes RootFS erstellen. Als erstes braucht man ein paar Tools die aber schnell installiert sind: apt-get install binfmt-support qemu qemu-user-static debootstrap und schon kanns los gehen. mkdir ./newrootfs /usr/sbin/debootstrap --arch armel --foreign squeeze ./newrootfs http://ftp.de.debian.org/debian Das ganze erstellt ein relativ großes RootFS mit vielen Tools drin. Wer ein Basis-RootFS ohne alles will, erreicht das mit dem zusätzlichen Parameter --variant=minbase , aber da fehlt dann wirklich alles, außer apt und bash, selbst so grundlegende Tools wie ifconfig, müsst ihr dann manuell im chroot nachinstallieren. So, nun kommt der interessante Teil, der aber relativ simpel ist, nämlich das RootFS zu konfigurieren. Dazu kopiert man sich qemu für arm in das RootFS: cp /usr/bin/qemu-arm-static ./newrootfs/usr/bin/ Und oh wunder, man kann einen ganz normalen chroot in das RootFS machen, trotz anderer Architektur! Nun können wir debootstrap seine Arbeit vollenden lassen: chroot ./newrootfs /debootstrap/debootstrap --second-stage Und fertig ist das RootFS. Mit chroot kann man jetzt das RootFS noch nach seinen Wünschen anpassen und fertig ! ACHTUNG: Das RootFS enthält KEINEN KERNEL, wenn ihr den braucht müsst ihr den selbst installieren!
MySQL, die Verbindungsabbrüche und das BackupMontag, 11. Juli 2011Nein hier geht es nicht darum, wie man ein Backup von einem MySQL-Server macht Vor kurzem hatte ich das Problem, das ein MySQL-Server sporadisch nicht mehr zu erreichen war. Der Fehler auf auf Client-Seite war: "Lost connection to MySQL server at 'reading authorization packet', system error" und auf Server-Seite: "unauthenticated user" Der erste Verdacht war natürlich max_connection, doch nein, alles im grünen Bereich. Ist der Server ausgelastet ? Nein, ebenfalls fehl-Anzeige. Die Logs waren auch sauber, bis auf besagte Verbindungs-Fehler. Ein Angriff auf den Server vielleicht, solls ja geben, doch das Traffic-Log von meinem Provider zeigte ebenfalls keine Auffälligkeiten. Dann hab ich so einen komischen Prozess gefunden, der da lief und "curl" hieß. Da kam es mir dann in den Sinn, das da ein FTP-Backup, auf eine anderen Server beim selben Provider, läuft. Das war dann auch die Lösung des Problem. Der Backup-Vorgang hat das 100Mbit-Interface arg genug ausgelastet, das MySQL keine Verbindung mehr aufbauen konnte, aber nicht so arg, das die sonstigen Dienste auf selbigem Server nicht mehr zu erreichen waren. Und der Provider zeigte mir diesen Traffik natürlich nicht an, da er lediglich Netz-intern lief. Der curl lässt sich zum Glück einfach in die Schranken weisen --limit-rate 5M . fake-DEB-Pakete erstellenMontag, 14. Februar 2011Nachdem ich vor ein paar Tagen ein fake DEB für einen Mail-Server gebraucht habe, hier kurz die Erklärung wie das geht, ist ganz einfach: einfach: apt-get install equivs dann ein equivs-control NameFürDasPaket dadurch wird eine Datei NameFürDasPaket erstellt, in der man schön einstellen kann welche Abhängigkeiten das Paket faken soll. nun ein equivs-build NameFürDasPaket und fertig ist ein neues DEB
PS: equivs hat selbst verdammt viele Abhängigkeiten, der wollte mir auf dem Server knappe 100MB installieren. Hab deshalb das ganze auf meinem Ubuntu Desktop gemacht, da praktisch alle Abhängigkeiten schon erfüllt. Wer will sich schon seinen Debian-Server zu müllen nur um ein 3Kb DEB zu machen ...
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